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Embryotransfer - Blastozystenkultur | Kinderwunschteam Berlin

Blastozystenkultur

Egal ob nach IVF oder IVF/ICSI, oder aber im sog. „Kryo-Zyklus“, können Embryonen für 2 bis 3 oder aber bis zum 5. Tag kultiviert werden. Dies ist auch in Deutschland, mit seinem strengen Embryonenschutzgesetz möglich, und wird auch von einigen Zentren mit großem Erfolg durchgeführt. Das Problem in Deutschland besteht jedoch darin, dass bereits am 1. Tag der Kultur diejenigen Zellen ausgesucht werden müssen, die transferiert werden sollen, also im Regelfall 2-3 Embryonen pro Zyklus s. IVF Register  ( www.deutsches-ivfregister.de ). Nicht einmal jeder „Top-Quality-Embryo“ erreicht jedoch dieses Stadium, da die Bedingungen im Brutschrank nicht so optimal sind, wie die in der Gebärmutter. Man muß davon ausgehen, dass nur 25-50% der „Tag 2 Embryonen“ zur Blastozyste werden.

Vom Hauptvorteil der 5 Tages Kultur kann eigentlich nur profitiert werden, wenn aus allen (also mehr als 2-3) Embryonen selektiert werden kann.  Daher macht es, von Ausnahmen abgesehen, in Deutschland wenig Sinn, die Blastozystenkultur durchzuführen, ja eine potentiell mögliche Schwangerschaft könnte sogar dadurch nicht zu Stande kommen.

Unter den Bedingungen  des deutschen Embryonenschutzgesetzes ist es für die Schwangerschaftsrate besser schon am 2. oder 3. Tag den Embryotransfer durchzuführen.

Blastozystenentwicklung eines Embryos | Fertilität Berlin

Bildfolge eines Embryos, der im 5. Bild schlüpft (engl. hatch)

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