Anästhesie

Anästhesieverfahren

Die Vollnarkose versetzt Sie in einen schlafähnlichen Zustand, d. h. sie schaltet Ihr Bewusstsein und vor allem auch Ihr Schmerzempfinden aus.

Zumeist wird ein Narkosemittel in eine Vene gespritzt (intravenöse Narkose). Dauert der Eingriff länger an, wird die Verabreichung des Narkosemedikamentes entweder wiederholt oder es werden zusätzlich zum Sauerstoff gasförmige Narkosemittel gegeben. Dies kann über eine Maske geschehen, die auf Mund und Nase (Maske) bzw. über dem Kehlkopf (Larynxmaske) liegt (Maskennarkose).

Während der Narkose und danach werden Ihr Blutdruck, Ihr Puls, die Herztätigkeit und die Sauerstoffversorgung ständig überwacht, so dass eine eventuelle Störung sofort erkannt und behandelt werden kann.

Es ist ganz normal, dass Sie nach der Narkose eine Weile müde und schläfrig sein können und es gibt keinen Anlass zur Besorgnis, auch wenn dieser Zustand einige Stunden (abhängig von der Art der Narkose) anhalten sollte. Jeder Mensch reagiert individuell verschieden.

Ablauf am Operationstag

Am Operationstag sollten Sie 30-60 Minuten vor dem geplanten Operationszeitpunkt in der Praxis sein. Bringen Sie uns bitte die Versicherungs-Chipkarte, die Unterlagen für die Operation und die Einverständniserklärung mit.

Sollten Sie Angst oder starke Aufregung verspüren, bitten Sie uns um eine Beruhigungstablette mit einem Schluck Wasser.

Nach Durchführung weniger Formalien werden Sie in den Vorbereitungs- und Nachruheraum gebracht, wo Sie sich umziehen können. Ihre privaten Sachen können Sie einschließen.

Am Handrücken oder an der Ellenbeuge wird in eine Vene eine Plastikkanüle gelegt, über die Medikamente und Flüssigkeit gegeben werden können. Im Operationssaal nehmen Sie auf dem Operationsstuhl Platz und wir überwachen Ihren Herzschlag und die Atmung. Eine Manschette an Oberarm misst automatisch Ihren Blutdruck, ein Sensor an einem Finger überwacht den Kreislauf und die Versorgung mit Sauerstoff im Blut, zur Überwachung der Herztätigkeit werden ggf. drei EKG-Elektroden auf Ihre Brust geklebt und angeschlossen. Während einer Allgemeinnarkose werden nach dem Einschlafen über Sensoren am Beatmungsgerät Ihre Atmung und Lungenfunktion kontrolliert.

Nach Beendigung des Eingriffs können Sie selbst mit unserer Unterstützung zu Ihrem Bett oder Ihrer Liege laufen. Dort bleiben Sie ca. eine Stunde nach dem Eingriff.

Monitoring / VZO

Abhängig vom Wunsch des Paares, den vorliegenden Befunden und weiteren Grundvoraussetzungen (Alter, Dauer des unerfüllten Kinderwunsches etc.) kann es angezeigt sein, zunächst durch intensivere Untersuchungen (Hormonwerte; Ultraschall) den Verlauf des natürlichen Zyklus zu verfolgen. Im Ergebnis kann Ihnen ein Empfängnisoptimum (bester Zeitpunkt zum Erreichen einer Schwangerschaft) mitgeteilt werden.

Hormonbehandlung

Hat die eingangs durchgeführte Hormonuntersuchung (ggf. nach nochmaliger Kontrolle) eine nennenswerte Hormonstörung ergeben, kann dies gezielt behandelt werden. Selbstverständlich können auch verschiedene Hormonstörungen gleichzeitig vorkommen, so daß gelegentlich mehrere Medikamente parallel eingenommen werden müssen.

Anästhesie

Die Vollnarkose versetzt Sie in einen schlafähnlichen Zustand, d. h. sie schaltet Ihr Bewusstsein und vor allem auch Ihr Schmerzempfinden aus.

IUI

Die Insemination gehört zu den vergleichsweise einfachen Verfahren und wird bei eher leichteren Einschränkungen der männlichen Fertilität oder bei Störungen im Gebärmutterhalskanal, z. B. Störungen der Schleimbildung oder bei Zustand nach Konisation (Kegelschnitt des äußeren Muttermundes), durchgeführt. Die Behandlung kann je nach eventuell vorliegender Eizellreifungsstörung mit, aber auch ohne Hormonbehandlung erfolgen. Sinn dieser Behandlung ist es, die aufbereiteten Spermien in hoher Konzentration in die Nähe der Eizelle zu bringen, um das Eintreten einer Befruchtung zu fördern.

IVF

Die IVF (Reagenzglasbefruchtung) kommt typischerweise zur Anwendung, wenn die Frau einen beiderseitigen Eileiterverschluss hat. Aber auch die eingeschränkte Samenqualität des Mannes, das Alter der Frau, der Leidensdruck des Paares und der Misserfolg anderer Behandlungen können zur Entscheidung führen, eine IVF anzustreben.

ICSI

Bei stark eingeschränkter Samenqualität, oder wenn sogar Spermien nur per Hodengewebsentnahme gewonnen werden können, ist zusätzlich eine ICSI erforderlich.

Kryokonservierung

So bei IVF oder IVF + ICSI „überzählige“ (teil-)befruchtete Eizellen eingefroren wurden, lassen sich diese im sog. „Kryozyklus“ verwenden.

ADI

Sind überhaupt keine Spermien vorhanden, kann auch über die Verwendung von Spendersamen nachgedacht werden. Auch andere Gründe können dies sinnvoll erscheinen lassen.

Blastozystenkultur

Bei der Blastozystenkultur werden die Embryonen bis zum 5. Tag weiter kultiviert.

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